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Glossar

FACHBEGRIFFE LASSEN SICH LEIDER NICHT IMMER VERMEIDEN

In unserem Glossar finden Sie ein Vielzahl von Begriffen kurz erklärt in alphabetischer Reihenfolge.

A

Beurteilt die Einsatzgrenzen in nass belasteten Barfußbereichen in Bezug auf den Rutschwiderstand, der durch eine Prüfperson auf einer schiefen Ebene ermittelt wird. Die prüfende Fläche wird mit Wasser benetzt, die Prüfperson beschreitet die Testfläche.

Kleine vorstehende Profile an einer Seitenfläche eines Pflastersteins. Diese Profile sind produktabhängig rund oder trapezförmig und unterschiedlich dick. Sie sind eine Erleichterung bei der Verlegung von Pflastersteinen, entbinden jedoch nicht davon, die vorgegebenen Fugenbreiten einzuhalten.

Zustand, der sich zwischen zwei in Kontakt tretenden kondensierten Phasen einer Grenzflächenschicht ausbildet. Es findet eine molekulare Wechselwirkung in der Grenzflächenschicht statt. Unterschieden wird zwischen der spezifischen Adhäsion (Van-der-Waals-Kräfte, elektrostatische Haftung, Diffusion) und der mechanischen Adhäsion (mechanische Haltekraft an rauhen, offenporigen Oberflächen).

Keine geordnete Struktur der Atome, sondern ein unregelmäßiges Muster. Regelmäßige Strukturen sind Kristalle (amorph = griechisch 'ohne Gestalt'). Ein amorpher Zustand entsteht dadurch, dass sich Atome beim schnellen Abkühlen einer Schmelze nicht regelmäß anordnen.

von griech. amphi 'beide' und philia 'Liebe', 'Freundschaft'. Verbindungen, deren Moleküle sowohl hydrophile (wasserliebend) als auch hydrophobe (wasserabweisend) Gruppen besitzen. Zu den Amphiphilen gehören z.B. die Tenside.

Alles vom Menschen Beeinflusste, Verursachte oder Hergestellte.

Pflasterstein aus haufwerksporigem Beton. Das Porenvolumen ist gegenüber einem herkömmlichen Pflasterstein vergrößert. Er ist wasser- und luftdurchlässig. Eine Versickerung erfolgt durch den Stein und durch die Fuge. Er ist frost-, jedoch nicht tausalzbeständig.

B

Leistungsfähiger Oberflächenschutz für dauerhaft schöne und pflegeleichte Flächenbefestigungen.

Verbindungen, die in wässrigen Lösungen Hydroxid-Ionen (OH-) bilden. Der pH-Wert liegt über 7. Eine Base ist das Gegenteil einer Lauge und kann sie daher neutralisieren.

Eine Art der Oberflächenbearbeitung: Wassergestrahlt
Durch sanftes Auswaschen mit der Kraft des Wassers erhalten die Naturstein veredelten Oberflächen eine ganz eigene Textur. die Ursprünglichkeit der Natursteine drängt farbintensiv in den Vordergrund.

Die Eingangsgröße zur Beurteilung der Leistungsfähigkeit versickerungsfähiger Pflastersysteme ist der auf die befestigte Oberfläche auftretende Niederschlag. Die maßgebende Bemessungsregenspende beträgt für versickerungsfähige Verkehrsflächenbefestigungen grundsätzlich mindestens 270 l/(sxha). Hierzu müssen - wenn keine zusätzlichen Maßnahmen ergriffen werden - Untergrund und alle Schichten des Oberbaus einschließlich Pflasterdecke eine Wasserdurchlässigkeit von kf ≥ 5,4x10-5 m/s aufweisen.

Verhalten von Flüssigkeiten, wenn sie Kontakt mit einer Oberfläche von Festkörpern bekommen. Die Größe der Benetzbarkeit von Oberflächen hängt ab von der Art der Flüssigkeit, dem Material und die Beschaffenheit der Oberfläche. Übersteigen die Adhäsionskräfte der zu benetzenden Oberfläche die Kohäsionskräften innerhalb der Flüssigkeit, so breitet sich die Flüssigkeit auf der auftreffenden Materialoberfläche aus. Je größer der Kontaktwinkel ist, desto größer ist die Benetzbarkeit.

Der Hauptanteil der Belastung durch Benzol geht auf den Straßenverkehr zurück. Benzol ist Bestandteil der entweichenden Abgase. In hoher Konzentration führt Benzol zu Schädigungen der Leber, der Nieren und des Knochenmarkes. Aber auch geringe Konzentrationen sind nicht unbedenklich, da dieser Stoff auch Krebs erzeugen kann.

Eine festhaftende Schicht auf einer Produktoberfläche. Eine Beschichtung kann aus ein oder mehren, zusammenhängenden Schichten bestehen.

Die Bettung dient als Auflager der Pflastersteine. Sie dient außerdem dazu, Maßtoleranzen bezüglich der Pflastersteindicke auszugleichen. Nach DIN 18318 soll die Dicke des Pflasterbettes zwischen 3 und 5 cm im eingebauten Zustand betragen. Als Bettungsmaterial sind Baustoffgemische der Lieferkörnungen 0/4, 0/5 oder 0/8 gemäß den TL Pflaster-StB zu verwenden. Besonders geeignet sind Baustoffgemische mit kornabgestufter Zusammensetzung und einem hohen Widerstand gegen Kornzertrümmerung, die nach dem Abrütteln eine hohe Lagestabilität aufweisen und durch die Verkehrsbeanspruchung nicht zerrieben werden. Die Baustoffgemische müssen so beschaffen sein, dass mit ihnen im eingebauten und verdichteten Zustand eine dauerhaft ausreichende Wasserdurchlässigkeit der Bettung erreicht werden kann.

Ergänzungsstein im Systempflaster zur Verlegung eines Diagonal- oder Fischgrätverbands.

Brechzahl, auch Brechungsindex genannt, bezeichnet die Brechung (hervorgerufen durch die Richtungsänderung) und das Reflexionsverhalten von beispielsweise eines Lichtstrahles auf eine Grenzfläche. Herkömmliche Oberflächenschutzarten rufen eine Brechung des Lichtes und somit einen Glanz hervor. Der b.c.s.-Oberflächenschutz der Firma Lithonplus ruft keine Brechung von Licht hervor. Die Produkte bleiben in ihrem Aussehen natürlich.

Eine Art der Oberflächenbearbeitung: Geschliffen
Der Natursteinvorsatz erhält durch das Schleifen eine spürbar glatte Oberfläche mit farbintensiver Wirkung. Die farbigen Edelsplitte kommen in ihrer ganzen Schönheit voll zur Geltung.

C

Unbehandelte Oberfläche
Klarheit in der Linien- und Kantenführung sowie ein definiertes, geradeliniges Fugenbild kennzeichnen diese Oberfläche.

D

Art der Oberflächenbearbeitung: Geschliffen und kugelgestrahlt
Die Naturstein-veredelte Oberfläche wird zunächst glatt geschliffen. Anschließend erfolgt das Kugelstrahlen. Die Oberfläche wird leicht aufgeraut, das Farbbild erscheint heller.

E

Stabile und dem Verwendungszweck angepasste Einfassung, um Verschiebungen der Pflastersteine im Randbereich während der Herstellung und der Nutzung der Pflasterdecke zu verhindern. Als Produkte für Einfassungen eignen sich Bordsteine, Palisaden und L-Steine.

Ein Austrag von Stoffen (Stäube, Gase) oder Energie (Wärme, Strahlung, Lärm) in die Umwelt. Die Quelle wird Emittent genannt. Als Emission wird beispielsweise der Schadstoffausstoß in die Atmosphäre verstanden.

F

Bei Betonerzeugnissen können Farb- und Strukturschwankungen durch rohstoffbedingte und fertigungsbedingte Schwankungen auftreten. Unvermeidbare Unregelmäßigkeiten sind für die Technologie charakteristisch und nicht generell als Mangel einzustufen. Die auf den Fertigungsprozess wirkenden Einflüsse schließen - trotz Verwendung hochmoderner technischer Anlagen - absolute Farb- und Strukturgleichheit der Pflastersteine aus. Farb- und Strukturabweichungen sind technisch unbedenklich und beeinträchtigen nicht die mechanischen Eigenschaften sowie die der daraus hergestellten Flächenbefestigung. Bei der Verlegung sollte aus mehreren Paketen gleichzeitig gearbeitet werden. So fallen ggf. vorhandene Farb- und Strukturschwankungen am wenigsten auf. Auch innerhalb eines Steinpaketes können nicht alle Steine hinsichtlich ihrer Farbe und Struktur identisch sein.

Filterstabilität ist die Beständigkeit zweier benachbarter Gesteinskörnungsgemische gegen Kornumlagerungen an einer von Wasser durchströmten Schichtgrenze. Sie ist für die dauerhafte Funktion, z.B die schadlose Abführung des in den Oberbau eingedrungenen Wassers, von großer Bedeutung. Gemische aneinander grenzender Schichten müssen filterstabil aufeinander abgestimmt sein. Zur Überprüfung der Filterstabilität dienen Filterregeln, in denen als Eingangsgröße die Sieblinien der betreffenden Gemische dienen. Die Filterstabilität wird vorwiegend durch den Abstand der Sieblinien beeinflusst.

Farblose, stechend riechende Lösung von Fluorwasserstoff, die stark ätzend auf die Haut, die Schleimhäute und die Bindehaut der Augen wirkt. Sie wird zum Ätzen von Glas und Metallen eingesetzt.

Als Fuge wird der Raum zwischen benachbarten Steinen bezeichnet. Über die Fuge erhält die Pflasterfläche ihre Elastizität. Sie gibt Kräfte an umliegende Steine weiter, nimmt Spannungen auf und gleicht zulässige Maßtoleranzen in Länge und Breite der Steine aus. Die Anforderungen sind in DIN 18318 definiert. Es sind gleichmäßige Fugenbreiten zwischen 3 und 5 mm herzustellen. Bei Steinen mit einer Nenndicke ab 120 mm muss die Fugenbreite 5 bis 8 mm betragen. Gegebenenfalls vorhandene Abstandhalter an den Steinen entbinden den Ausführenden nicht von der Einhaltung der vorgeschriebenen Fugenbreite. Eine Press-Verlegung, also die Verlegung mit unmittelbarem Stein-zu-Stein-Kontakt ist nicht zulässig.

Als Fugenmaterial sind gebrochene, kornabgestufte Gesteinskörnungen bzw. Baustoffgemische besonders geeignet. Das Größtkorn ist auf die Fugenbreite abzustimmen. Das Fugenmaterial sollte sich leicht in die Fugen einkehren lassen, andererseits aber einen hohen Widerstand gegen Austragen, z.B. durch Kehrsaugmaschinen, besitzen.

Unter dem Begriff Funktionspflaster fassen wir Produkte zusammen, die eine besondere Leistungsfähigkeit in puncto Stabilität oder Versickerung oder in beiden genannten Bereichen ausweisen.

G

Unter dem Begriff Garten versteht man ein abgegrenztes Stück Land, in dem Pflanzen unterschiedlichster Art angebaut werden. Werden Gärten angelegt, um ausschließlich einen direkten Nutzen zu ernten, wird von einem Nutzgarten gesprochen. Mittlerweile ist der Garten jedoch viel mehr zum Aufenthalts- und Erholungsort in der Freizeit geworden, in dem gestalterische und ästhetische Aspekte den Entwurf des Gartens bestimmen.

Getrennte Gebührenabrechnung für die Schmutzwasser- und Regenwasserbeseitigung. Versickerungsfähige Beläge sind bei der Methodik im Vorteil.

H

Wasseranziehende Eigenschaft eines Stoffes (Begriff stammt aus dem Griechischen: hydor = Wasser und philos = liebend).

Wassermeidende, wasserabweisende Eigenschaft eines Stoffes (Begriff stammt aus dem Griechischen: hydor = Wasser und phobos = Furcht).

I

Besteht aus viel Wasser und wenig Wirkstoff. Nach dem Aplizieren auf einer Materialoberfläche und dem verdunsten des Wassers, bleibt der Wirkstoff als dünner Film auf der Produktoberfläche. Die Oberfläche ist nach dem Imprägnieren wasserabweisend. Imprägnierungen halten meistens nur wenige Monate und müssen wiederholend aufgetragen werden.

K

Eine leicht verformbare Masse, die dank der Kohäsionskräfte beim Kauen im Mund nicht zerfällt. Klebewirkung auf Festkörpern durch spezifische und mechanische Adhäsionskräfte.

Die Zusammenhangskraft zwischen Atomen und Molekülen eines Stoffes.

Ein Körper, dessen Atome oder Moleküle nicht zufallsweise, sondern regelmäßig angeordnet sind. Ein Kristallgitter liegt vor.

L

Eine Substanz die fettliebend ist und daher sich gut in Fetten und Ölen lösen bzw. Öle und Fette lösen kann.

Eine Substanz mit fettmeidender Eigenschaft.

Ein Stoff, der Substanzen in ihrem jeweiligen Aggregatzustand (Gas, Flüssigkeit, Feststoff) lösen kann. Beim Lösen der Substanz kommt es zu keiner chemischen Reaktion zwischen gelöstem Stoff und lösendem Stoff. Unpolare Lösemittel lösen unpolare und polare Lösemittel lösen polare Substanzen.

Geringe Benetzbarkeit einer Oberfläche, Herkunft von der Lotuspflanze bekannt. Wasser bleibt in seiner Ursprungsform tropfenförmig und entfernt Verschmutzungen von der Oberfläche. Ursache ist die mikro- und nanoskopische Topografie der Blattoberfläche. Die Haftung von Schmutzpartikeln wird minimiert.

Luft besteht hauptsächlich aus den Gasen Stickstoff (ca. 78 Vol.-%), Sauerstoff (ca. 21 Vol.-%), Kohlendioxid (ca. 0,03 Vol.-%), unterschiedlichen Edelgasen (weniger als 1 Vol.-%) sowie verschiedenen Schadstoffen. Die wichtigsten Schadstoffe sind Schwefeldioxid, Stickoxide, Kohlenmonoxid und Staub.

Luftinhaltsstoffe, die in zu hohen Konzentrationen auftreten, verunreinigen die Luft und entfalten als Schadstoffe weit reichende Wirkungen. Sie sind nicht nur schädlich für Menschen und Tiere, sondern greifen auch Pflanzen, Gewässer, Böden und sogar Bauwerke und Materialien an. Zu den Luftschadstoffe gehören beispielsweise Benzol, Blei, Feinstaub, Kohlenmonoxid, Ozon und Stickstoffoxide. Mit stickoxidreduzierenden Pflastersystemen leisten wir aktiv einen Beitrag zum Umwelt- und Gesundheitsschutz.

M

Winkelstützelemente, ausgebildet als Betonfertigteile, die aufgrund des eingebauten Bewehrungsstahls in der Lage sind, auch größere Geländesprünge zu überbrücken und als Hangabsicherung zu dienen. Lithonplus produziert Mauerscheiben mit Höhen zwischen 55 cm und 3,55 m; hierbei sind Sichtbeton-Oberflächen und kugelgestrahlte Naturstein veredelte Oberflächen erhältlich. Im Programm sind Mauerscheiben verschiedener Baulängen sowie passende Außenecken enthalten.

N

Nano (altgriech. "Zwerg), Forschung in der Clusterphysik und Oberflächenphysik, Oberflächenchemie, Halbleiterphysik, in Gebieten der Chemie und im Maschinenbau in der Größenordnung Einzelatom bis zu einer Strukturgröße von 100 Nanometern (nm). Ein Nanometer ist ein Milliardstel Meter (10-9 m). In dieser Größenordnung spielen die Oberflächeneigenschaften gegenüber den Volumeneigenschaften der Materialien eine immer größere Rolle. Quantenphysikalische Effekte und neue, positive Materialeigenschaften werden erreicht.

O

Der Oberbau besteht aus der Pflasterdecke (Pflastersteine, Fugenfüllung und Bettung) mit den darunter angeordneten Tragschichten. Werden mehrere Tragschichten angeordnet, so befinden sich steifere Tragschichten oberhalb der weniger steifen Schichten. Der Oberbau wird im Allgemeinen auf dem anstehenden und entsprechend vorbereiteten Boden, der als "Untergrund" bezeichnet wird, aufgebaut. Die vor der Herstellung des Oberbaus profil- und höhengerecht hergestellt sowie verdichtete Oberfäche des Unterbaus ist das "Planum". Die Bemessung von Verkehrsflächenbefestigungen mit Pflasterdecke erfolgt auf der Grundlage der Richtlinien für die Standardisierung des Oberbaus von Verkehrsflächen (RStO).

Je nach Bearbeitungsverfahren lassen sich ebene und strukturierte sowie glatte bis sehr raue Oberflächen herstellen. Insbesondere durch Feinwaschen (Bellevue), Kugelstrahlen (Pasand), Schleifen (Brillant) oder Rumpeln (Rocca) können sehr vielfältige und gestalterisch ansprechende Strukturen erzielt werden.

Ein Oberflächenschutz soll befestigte Flächen dauerhaft vor natürlichen und unnatürlichen Einflüssen schützen. Hierbei steht ein geringer Pflegeaufwand im Vordergrund. Mit unserer b.c.s.-Technologie haben wir für Sie einen äußerst leistungsfähigen Oberflächenschutz entwickelt.

Verhalten einer Flüssigkeit zu einem Gas. Die Oberfläche einer Flüssigkeit nimmt einen energetisch günstigen Zustand ein, indem sie eine möglichst geringe Oberfläche in Form einer Kugel bildet. Je kugelförmiger eine Flüssigkeit ist, desto höher ist die Oberflächspannung.

Pflastersysteme, die die Anforderungen an versickerungsfähige Bauweisen erfüllen. Hierzu gehören haufwerksporige Pflastersteine (AquaPor) und Systeme mit aufgeweiteten Fugen (Drainfugenpflaster, Rasenfugenpflaster, Golf Plus, Stato Plus).

Ozon besteht aus drei Sauerstoffatomen. “Normaler“ Sauerstoff, den wir zum Atmen brauchen – O2 – ist zweiatomig. Die chemische Formel für Ozon lautet: O3. Ozon ist eines der wichtigsten Spurengase in der Atmosphäre. Ozon ist ein farbloses, giftiges und chemisch sehr reaktives Gas. Es greift viele andere Stoffe an und kann deshalb Menschen, Pflanzen und Materialien schädigen. Ozon ist ein Treibhausgas, trägt also zur Erwärmung der Erdatmosphäre bei.

Ozon wird nicht direkt freigesetzt, sondern bei intensiver Sonneneinstrahlung durch komplexe photochemische Prozesse aus Vorläuferschadstoffen - überwiegend Stickstoffoxiden und flüchtigen organischen Verbindungen - gebildet. Es wird deshalb als sekundärer Schadstoff bezeichnet. Hohe Lufttemperaturen und starke Sonneneinstrahlung begünstigen die Entstehung von bodennahem Ozon in der Atmosphäre. Dies ist typisch für die meteorologischen Bedingungen während sommerlicher Hochdruckwetterlagen.

P

Produktserie der Stickoxid reduzierenden Pflaster- und Plattensysteme. Basierend auf einem Spezialzement mit TXActive® in der Oberfläche sind die Produkte in der Lage, Luftschadstoffe in unschädliche Bestandteile umzuwandeln.

Eine Art der Oberflächenbearbeitung: Gestrahlt
Die Behandlung erfolgt durch ein spezielles Verfahren mit Stahlkugeln. Die Veredelung bringt die wertvolle Natursteinoptik durch harmonische Oberflächen zur Geltung.

Organische Verbindungen, bei denen alle vorhandenen Wasserstoffatome am Kohlenstoffgerüst durch Fluoratome ersetzt worden sind. PFT ist amphiphil und wird daher als Tensid eingesetzt. Die perfluorierten Tenside werden in den Stoffgruppen perfluorierte Alkylsulfonate (PFAS, bekannter Vertreter Perfluoroctansulfonat PFOS) und in die perfluorierte Carbonsäuren (PFCA, bekannter Vertreter Perfluoroctansäure PFOA) eingeteilt. Sie finden u.a. Verwendung als schmutzabweisenden Oberflächenschutz. Lithonplus verzichtet bei seiner b.c.s.-Technologie bewusst auf PFT, da diese Verbindungen in der Natur nicht abbaubar sind und im Verdacht stehen beim Menschen Krebs zu verursachen. Nach der Richtlinie 2006/122/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 12. Dezember 2006 dürfen ab 27. Juli 2008 keine Perfluoroktansulfonate (PFOS) mehr verwendete werden.

Die Pflasterdecke besteht aus Pflastersteinen, Fugenfüllung und Bettung.

Ein Pflasterstein ist nach DIN EN 1338 ein vorgefertigtes Betonerzeugnis für den Einsatz in Verkehrsflächenbefestigungen. Er wird wie folgt definiert:
1) In einem Abstand von 50 mm von jeder Kante weist kein Querschnitt ein horizontales Maß von weniger als 50 mm auf;
2) Seine Gesamtlänge dividiert durch seine Dicke ist kleiner oder gleich vier.

Ist das Maß für die Stärke der sauren bzw. basischen Wirkung einer wässrigen Lösung (pH bedeutet potentia Hydrogenii = lat. pondus "Gewicht" und potentia = Kraft und hydrogenium = Wasserstoff).
pH<7 = Lösung mit saurer Wirkung (Lauge)
pH=7 = neutrale Lösung (neutrales Wasser)
pH>7 = alkalische Lösung (Base)

Materialien, die durch die Einwirkung von Tageslicht chemische Reaktionen in Gang setzen oder auch die Geschwindigkeit einer Reaktion erhöhen. Durch die Einwirkung von Tageslicht kann so z.B. die Umsetzung von NOx in NO3 beschleunigt werden.

Natürliches Phänomen, bei dem ein so genannter Photokatalysator durch Lichteinwirkung die Geschwindigkeit einer chemischen Reaktion verändert. Der Katalysator selbst verbraucht sich bei dem Vorgang nicht, er bleibt in unveränderter Menge enthalten.

Prozess, bei dem Lichtenergie durch Lebewesen in chemische Energie umgewandelt wird und organische Stoffe synthetisiert werden. Die Photosynthese gehört mit zu den ältesten biochemischen Prozessen der Erde. Sie treibt durch die Bildung organischer Stoffe direkt und indirekt nahezu alle bestehenden Ökosysteme an, da sie anderen Lebewesen energiereiche Baustoff- und Energiequellen liefert. Zur Photosynthese sind fast alle Landpflanzen und Algen befähigt.

Das Planum ist die profil- und höhengerecht hergestellte sowie verdichtete Oberfläche, auf die der Oberbau aufgebaut wird.

Durch Ladungsverschiebung in Atomgruppen entstandene Bindung von getrennten Ladungsschwerpunkten. Polare Stoffe lösen sich in polaren und unpolare Stoffe lösen sich in unpolaren Lösungsmitteln.

Q

Mineral mit der chemischen Zusammensetzung SiO2 in trigonaler Symmetrie.Stabile Modifikation des Siliciumdioxids auf der Erdoberfläche. Nach den Feldspaten das zweithäufigste Mineral der Erdkruste. Ein hartes Mineral der Mohshärte 7.

R

Beurteilt Fußböden in Gebäuden bzw. im gebäudenahen Bereich und folgt der Richtlinie der Berufsgenossenschaften (BGR 181). Der Rutschwiderstand wird durch eine Prüfperson auf einer schiefen Ebene ermittelt. Der mit Öl benetzte Belag wird während der Prüfung steiler ausgerichtet. Die beim Ausgleiten der Person ermittelte Schräge wird in Einheiten von R 9 bis R 13 umgerechnet.

Vorgang der Abtrennung und Entfernung unerwünschter Stoffe von anderen Stoffen.

Eine Art der Oberflächenbearbeitung: Gerumpelt
In einem speziellen Verfahren werden die Steine künstlich gealtert. Typisch ist das rustikale Erscheinungsbild mit gebrochenen Ecken und Kanten. Jeder Stein ist ein Unikat.

Rutsch- und Trittsicherheit eines Bodenbelagsoberfläche in Bezug auf gleitfördernde Stoffe. Die Bewertung des Rutschwiderstandes kann mit drei verschiedenen Verfahren erfolgen. R- und ABC-Klassifizierung sowie SRT-Bewertung.

S

Verbindung, die Protonen (H+) an einen Reaktionspartner abgibt. Daraus bilden sich Oxonium-Ionen (H3O+). Der pH-Wert liegt unter 7. Eine Säure reagiert mit Basen, es bilden sich Wasser und Salze.

Substanzen, die für Menschen, Tiere, Pflanzen sowie weitere Organismen und für das Ökosystem schädlich sind.

Fähigkeit einer Oberfläche, sich selbstständig und ohne äußere Eingriffe von natürlichen und unnatürlichen Verschmutzungen zu befreien, wie beispielsweise durch den Lotuseffekt oder die photokatalytische Selbstreinigung.

Schadstoffgemisch, das in der unteren Atmosphäre aus einer Vielzahl von Vorläufersubstanzen unter Einfluss von Sonnenlicht entsteht: Bei intensiver Sonneneinstrahlung werden durch komplexe photochemische Reaktionen vor allem aus den Vorläufersubstanzen Stickstoffoxide (NOX) und flüchtige organische Verbindungen ohne Methan, aber auch aus Kohlenmonoxid und Methan so genannte photochemische Oxidantien wie Ozon, aber auch Stickstoffdioxid (NO2), organische Nitrate wie Peroxiacetylnitrat, Wasserstoffsuperoxid, Aldehyde und organische Säuren gebildet. Ozon ist die Leitsubstanz des Sommersmogs, da es von der Konzentration und den Wirkungen her dominiert.

Rutschwiderstand im fußläufigen Außenbereich. Werden anhand des Ausschlagens eines Pendels gemessen. Das bewegte Pendel wird je nach Rauheit abgebremst. Hieraus lässt sich die Mikrorauhheit ableiten. Sollte die Mikrorauheit in einen kritischen Bewertungsbereich gelangen, werden die SRT-Werte durch die Bewertung der Makrorauheit (AM-Messung) ergänzt.

Unter dem Begriff Stickstoffoxide (NOx) werden Stickstoffdioxid (NO2) und Stickstoffmonoxid (NO) zusammengefasst. Stickoxide in der Luft stammen insbesondere aus Abgasen von Industrieanlagen, Kraft- und Fernheizwerken, von Gebäudeheizungen und Verkehrsabgasen. Letztere haben den größten Anteil an der Emission von Stickoxiden. Stickoxide wirken schädlich auf die Atemwege. Eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Atemwegsinfektionen und chronische Bronchitis bei länger einwirkenden höheren Konzentrationen lassen sich nachweisen. In der Außenluft sind Stickoxide an der Bildung von Feinstaub und bodennahem Ozon beteiligt.

Umgangssprachlich ein chemischer Stoff, nach der Chemie eine Feststoff, im Gegensatz zu Flüssigkeiten und Gase.

T

Handelsname der Firma DuPont für den Kunststoff Polytetrafluorethylen (PTFE), ein unpolares Polymer. Es wurde 1938 zufällig von Roy Plunkett bei der Suche nach einem Kältemittel für Kühlschränke entdeckt, als er mit Tetrafluorethylen (TFE) experimentierte.

Die Haltbarkeit eines Materials gegenüber hohen Temperaturen.

Substanzen, die die Oberflächenspannung einer Flüssigkeit bzw. die Grenzflächenspannung zwischen zwei Phasen mindern. Dadurch wird die Bildung von Dispersionen ermöglicht oder unterstützt. Tenside bewirken, dass zwei eigentlich nicht miteinander mischbare Flüssigkeiten vermengt werden können.

Die Terrasse ist ein Freisitz und ist der Bereich im Garten, der dem Gebäude räumlich am nächsten zugeordnet ist. Als architektonisches Element schafft sie einen Übergang zwischen dem Inneren eines Gebäudes und dem angrenzenden Garten. Durch besondere Formgebung und Ausgestaltung erhält sie eine hohe Wertigkeit. Lithonplus hält in seinem Terrassenplatten-Programm viele Oberflächen, Formen und Farben für Ihre architektonische Vorstellung bereit.

Unter dem Begriff Terrassenplatten fassen wir alle Platten zusammen, die eine maximale Dicke von 4,2 cm oder 5 cm aufweisen. Hierzu gehören Platten in verschiedensten Oberflächenveredelungen: Kugelgestrahlt (Pasand), geschliffen (Brillant), geschliffen und kugelgestrahlt (Diamant) und Gießbeton (WetCast).

Spezialzement mit TXActive-Funktion zum Abbau von Luftschadstoffen - sicher, zuverlässig und dauerhaft - ähnlich wie bei der Photosynthese von Pflanzen.

Titandioxid ist ein Oxid des Titans. Es ist thermisch stabil, beständig und besitzt ein großes Färbe- und Deckvermögen. Titandioxid ist chemisch sehr inert (reaktionsträge). Es ist lichtbeständig, völlig ungiftig und daher das bedeutendste Weißpigment.

Eine Art der Oberflächenbearbeitung: Gefräst Der Einsatz besonderer Diamantwerkzeuge schafft eine unverwechselbare, raue Struktur. Gefräste Pflaster überzeugen neben ihrem traditionellem Erscheinungsbild auch durch eine hohe Rutschsicherheit.

Die Tragschicht ist das Element, das die aus der Pflasterdecke eingebrachten Lasten verteilen und in den Untergrund abführen muss. Insofern müssen Tragschichten ausreichend tragfähig sein. Zudem müssen sie ausreichend standfest sein, sich also infolge der Verkehrsbelastung nicht bleibend verformen. Bei Tragschichten ohne Bindemittel muss stets eine ausreichende Filterstabilität der Tragschichten untereinander sowie gegenüber der Pflasterbettung und gegenüber dem Unterbau gegeben sein.

Die durch den Menschen hervorgerufene erhöhte Konzentration der Treibhausgase in der Atmosphäre und die damit verbundene Erhöhung der globalen Durchschnittstemperatur. Wichtigste Ursache ist die Verbrennung fossiler Energieträger, wie Öl und Kohle, bei der Kohlendioxid freigesetzt wird.

Gase in der Atmosphäre, die die Wärmerückstrahlung von der Erdoberfläche in das All verhindern. Die natürliche Treibhausgaskonzentration sorgt dafür, dass auf der Erde eine durchschnittliche Temperatur von 15°C herrscht. Die zusätzliche Emission durch menschliche Aktivitäten heizt das Klima jedoch weiter auf und führt zum sogenannten Klimawandel.

TXActive ist ein Qualitätszeichen für die dauerhafte photokatalytische Aktivität von Baustoffen. Wir nutzen diesen Standard bei der Herstellung all unserer luftreinigenden Pflastersysteme aus Beton.

V

Die relativ schwache, nicht chemische Wechselwirkung zwischen Atomen und Molekülen. Durch nanoskalige Strukturen wird die Van-der-Waals-Kraft in seiner Wechselwirkung deutlich erhöht. Ein Gecko nutzt durch feinste Härchen die Van-der-Waals-Kräfte und kann daher kopfüber an Scheiben laufen. Der b.c.s.-Oberflächenschutz ist in seiner Nanostruktur mit der Betonoberfläche durch Van-der-Waalskräfte dauerhaft fest verbunden.

Eine Art der Oberflächenbearbeitung: Satiniert
Dieses Ergebnis wird durch eine neu entwickelte Technik erzielt. Samtig und lebendig frisch kommen die Farben der Natursteinkörnungen noch eindrucksvoller zur Geltung.

Pflastersteine mit optimierter Formgebung zur Verbesserung des Verbands benachbarter Steine. Hierdurch wird eine bessere Flächenwirkung erzielt und das Loslösen einzelner Steine vermieden.

auch: Verband
Ein Verlegemuster definiert die Anordnung der verwendeten Pflastersteine in der Fläche. Pflastersteine lassen sich zu vielfältigsten Verlegemustern verarbeiten. Allein mit einer einzelnen Steinform, z.B. dem Rechteckstein für das Rastermaß 10 cm x 20 cm, lassen sich mindestens 5 verschiedene Muster (Läufer-, Diagonal-, Fischgrät-, Ellenbogen- und Parkettverband) realiseren. Durch die große Vielzahl möglicher Verbände erfüllen Pflastersteine unterschiedlichste gestalterische Anforderungen. Lithonplus stellt eine große Menge an Verlegemustern für die Produkte zur Verfügung.

Als versickerungsfähig werden befestigte Flächen bezeichnet, die Niederschlagswasser aufnehmen und direkt an Boden und Grundwasser weitergeben. Um einer Beeinträchtigung der Standsicherheit unter Einfluss von Wasser entgegenwirken zu können, müssen konstruktive Merkmale hinsichtlich der Dimensionierung und der Auswahl der Mineralstoffgemische so festgelegt werden, dass über eine ausreichend lange Betriebsdauer gleichzeit eine hohe Versickerungsfähigkeit bei dauerhaft tragfähiger Verkehrsfläche gewährleistet ist. Zusätzlich muss die Verkehrsbelastung begrenzt werden.

Bei Betonoberflächen das mehrfache Imprägnieren bis zum Porenschluss.

Schicht aus Beton auf der Oberseite des Pflastersteins, die aus anderen Materialien besteht und/oder andere Eigenschaften aufweist als der Kernbeton.

W

In einem speziellen Verfahren, der Wetcast-Methode, entstehen aus Gussbeton Elemente von filigraner Detailtreue. Wie bei einem Originalabdruck kommen die natürlichen Strukturen des Vorbilds zum tragen. Nach der Wetcast-Methode gefertigte Betonwerksteine schaffen ein Abbild vom Naturstein mit seinen unregelmäßigen Kanten und Strukturen. Im Gegensatz zu konventionellen Produkten aus erdfeuchtem Pressbeton ist die Formgebung von Werksteinen aus nassem Gussbeton sehr viel variabler.