Terrassenplatten, Palisaden und Blockstufen in grau und anthrazit

Die Terrasse planen

Tipps und Konzeptionierung

Sie ist das Zimmer im Grünen, gilt als Bindeglied zwischen Natur und Architektur: die Terrasse. Hier ist Wohlfühlen und ungetrübter Genuss angesagt. Es lohnt sich also, Zeit und Mühe in eine detaillierte Planung zu investieren: Wie wird die Terrasse genutzt? Welche Größe und welche Form sind sinnvoll? Welcher Stil passt zum Haus und zu mir? Ein paar Gestaltungstipps. 

Planung Schritt für Schritt

1. Die Nutzung der Terrasse klären

Fragen Sie sich von Beginn an, was Ihnen bei einer Terrasse am Wichtigsten ist. Wie möchten Sie sie hauptsächlich nutzen? Als Platz zum Sonnenbaden, als Spielfläche für die Kinder oder für das gemütliche Beisammensein mit Freunden und Familie? Es ist wichtig, dass Sie Ihre Wünsche kennen, sie gegebenenfalls priorisieren und entsprechend bei der Terrassengestaltung berücksichtigen. Der Platz für einen Grill, einen Esstisch, eine Lounge oder einen Sandkasten sollte bei der Planung nicht übersehen werden. Wenn Sie ausreichend Fläche zur Verfügung haben, dann können Sie natürlich verschiedene Bereiche einplanen.

Stilvolle Terrassenplatten zu moderner Architektur und Garten
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2. Die Ausrichtung der Terrasse festlegen

Die Ausrichtung der Terrasse ist nicht in allen Fällen frei wählbar. Häufig kommt es vor, dass die Lage bereits durch das Grundstück bestimmt ist. Besteht hier allerdings ein Spielraum, ist es sinnvoll die gewünschte Nutzung bei der Festlegung der Lage zu berücksichtigen. Jede Ausrichtung hat ihre individuellen Vorzüge. 
Die Südausrichtung der Terrasse ist oftmals erste Wahl. Die Sonne lässt sich den ganzen Tag genießen und ist für Sonnenanbeter ideal. Wer gerne die ersten Strahlen des Tages einfängt und einen sonnigen Frühstücksplatz zu schätzen weiß, sollte sich für eine Ostausrichtung entscheiden. Eine nach Westen ausgerichtete Terrasse erhält zwar erst am späten Nachmittag bzw. Abend die ersten Strahlen, entschädigt dafür aber mit lang anhaltendem Licht und lauen Sommerabenden. Und selbst eine Terrasse mit Nordausrichtung hat ihre Vorzüge: Bei hohen Temperaturen im Sommer bietet sie einen kühlenden Schatten, am Morgen und am Abend erhält sie die ersten und letzten Sonnenstrahlen des Tages.

3. Form & Größe haben Einfluss auf die Wahl der Platten

Die Terrassengestaltung sollte sich zugunsten eines harmonischen Ganzen am Design des Wohnhauses orientieren. Im Idealfall wird der architektonische Stil des Hauses von innen nach außen fortgeführt: Haus und Garten sollten sich ergänzen, das Gestaltungskonzept in sich stimmig sein.  
Die Form der Terrasse orientiert sich am Design des Hauses und ist keinen Zwängen unterworfen. Je nach Grundstücksgröße und -form kann die Terrasse rechteckig, quadratisch oder l-förmig um eine Hausecke laufend, mit runden oder eckigen Randverläufen ausgebildet werden. 
Die Terrassengröße sollte in angemessener Proportion zwischen Haus und Garten festgelegt werden. Zu kleine Terrassen erweisen sich in der Nutzung als zu eng und lassen sich nur schwer möblieren. Insbesondere ist das Einhalten eines Mindestabstands von einem Meter zwischen Stuhl und Terrassenkante sinnvoll. Aus der Erfahrung heraus ist daher eine Mindestgröße von 3 Meter x 3 Meter empfehlenswert.

4. Die richtige Terrassenplatte finden

Platten aus Beton sind als Terrassenbelag eine ausgezeichnete Wahl. Sie sind witterungsbeständig, robust und gut zu reinigen. Zudem sind sie auch barfuß gut begehbar. Terrassenplatten aus Beton gibt es in einer außerordentlich großen Vielfalt. Sie unterscheiden sich in Formen, Farben und Oberflächen. Lassen Sie sich überraschen! Für jede Stilrichtung und jeden individuellen Geschmack ist etwas dabei: Ob groß oder klein, hell oder dunkel, einfarbig oder nuanciert, mit klassischer Betonoberfläche oder eleganter Naturstein-Oberfläche. Ein besonderes Verfahren macht sogar die Herstellung der beliebten Holzoptik möglich.
Terrassenplatten aus Beton sind besonders langlebig. Der Pflegeaufwand ist gering, die Säuberung geht einfach von der Hand. Sie werden lange Freude haben!

Der Großteil der Platten ist von Haus aus mit einem effektiven Oberflächenschutz versehen. Einer Verschmutzung wird kraftvoll entgegengewirkt, das Reinigen geht deutlich leichter von der Hand.

Betonplatten lassen sich gut verlegen. Es ist keine aufwändige Unterkonstruktion erforderlich, nur ein fester Untergrund. Die Verlegung erfolgt dann auf einem Bett aus Splitt oder Sand. Passend zum Stil der Terrassenplatten empfehlen wir für eine harmonische Gesamtgestaltung passende Bordsteine, Mauern, Palisaden und Stufen. 

Hinweis: Terrassenplatten habe eine Dicke bis zu 5 cm. Sie sind für Nutzungsbereiche geeignet, die ausschließlich begangen werden. Das Befahren mit einem Pkw ist nicht vorgesehen.  

 

 Gesamtkatalog Terrassenplatten

Terrassenplatte Cassero black-shadow
// Cassero Platte, black-shadow
// Pasand Platte, playa

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