Ressourcenschonung

"Der sparsame Umgang mit unseren natürlichen Rohstoffen und die Förderung der Kreislaufwirtschaft sind für uns selbstverständlich."

Rohstoffe sparsam einsetzen und effizient handhaben


Eines der zentralen Themen unserer Nachhaltigkeitsstrategie ist die Schonung natürlicher Ressourcen. Denn, bereits heute übersteigt die Nutzung der natürlichen Rohstoffe die Regenerationsfähigkeit der Erde teilweise deutlich. Natürliche Ressourcen stehen nur begrenzt und oft nicht in hoher Qualität zur Verfügung. Daher sind ein sparsamer Einsatz und ein effiziente Handhabung unumgänglich. Im Gleichklang sind alle Anstrengungen Teil unserer Strategie, die in den Ersatz der Primärstoffe bei der Herstellung von Betonwaren einzahlen.  


Betonsteine setzen sich aus Zuschlagstoffen, wie Sande, Kiese und Splitte, Zement und Wasser zusammen. Die wertvollen natürlichen Ressourcen Sand und Kies bei der Herstellung von Betonwaren durch adäquates Recyclingmaterial zu ersetzen, ist Gegenstand der Entwicklungarbeit. Zwischenzeitlich wurden bereits beachtliche Ergebnisse erzielt. Wir wollen den Anteil an Recyclingmaterial in unseren Produkten kontinuierlich weiter erhöhen. Durch die Aufbereitung von Ausschuss- oder Abbruchmaterial können wir einen Teil der natürlichen Gesteinskörnung in unseren Produkten durch rezyklierte Gesteinskörnungen ersetzen. So schonen wir nicht nur die natürlichen Ressourcen Sand und Kies, sondern gehen durch das Recycling und Aufbereiten unserer Produkte zudem einen wichtigen Schritt Richtung Kreislaufwirtschaft. Ab der Saison 2022 wird erstmals ein Pflasterstein mit einem Recyclinganteil im Kernbeton von mindestens 30% zur Verfügung stehen.   

Den Aufbau einer Kreislaufwirtschaft, die die Verwendung recycelter Betonsteine nach Ablauf ihres Lebenszyklus als Rohstoff im Produktionsprozess ermöglicht, sehen wir als eine sehr herausfordernde Aufgabe an. Bereits heute sind Betonsteine zu 100% recyclebar und können dem Stoffkreislauf wieder zugeführt werden. 

Bis 2025 werden wir 30% unserer Produkte mit einem Recyclinganteil von mindestens 9% herstellen. 

Natur schonen

Am Standort Thalfingen werden bereits heute 6 % der Gesteinskörnung durch selbst aufbereitete, rezyklierte Körnungen ersetzt. Dadurch verhindern wir ein Downcycling unseres Betonbruchs.

Pflasterstein mit einem Recyclinganteil von mehr als 30%

Gleich vier Standorte (Hohen Wangelin, Glöthe, Kleinostheim und Thalfingen) werden zur Saison 2022 einen Pflasterstein anbieten können, der einen Recyclinganteil im Kernbeton von mindestens 30% aufweist. 
Das ökologische Produkt entsteht auf Basis unseres beliebten Rainplus LP in den nuancierenden Farben muschelkalkmix und titan in dem Format 20 x 20 x 8 [cm]

Recyclinganlage für Abbruch- und Ausschussmaterial 

Pilotprojekt mit heidelberger sand und kies

Die Herausforderungen im Einsatz rezyklierter Gesteinskörnungen liegen aktuell häufig noch in der Verfügbarkeit und schwankenden Qualität des Recyclingmaterials. Um dem entgegen zu wirken setzen wir am Standort Hohen Wangelin gemeinsam mit der Heidelberger Sand und Kies ein Projekt zum Recycling von Ausschuss- und Abbruchmaterialien um.

Über eine Recyclingaufbereitungsanlage wird Abbruch- und Ausschussware aus der Betonwarenproduktion recycelt. Das rezyklierte Material wird von der Heidelberger Sand und Kies aufbereitet und kann anschließend erneut für die Produktion von Betonwaren am Standort Hohen Wangelin eingesetzt werden. Dadurch wird ein Downcycling verhindert und die natürlichen Ressourcen Sand und Kies werden geschont. Zudem können im Recyclingprozess entstandene Feinstanteile oder Überkorn, welche der Produktion von Betonwaren nicht erneut zugeführt werden können, im Straßenbau oder der Zementherstellung eingesetzt werden. 

"Mit unserem Projekt leisten wir einen wichtigen Beitrag zu unseren Sustainability Commitments 2030: Wir schonen natürliche Ressourcen und ermöglichen die Kreislaufwirtschaft."

Mario Borchardt - Werkleitung Hohen Wangelin

Ziele des Projekts

Nach den ersten Versuchen wird die Anlage am Standort Hohen Wangelin noch in diesem Jahr in Betrieb genommen. Zukünftig soll dann Ausschussware aus der gesamten Region am Standort recycelt und aufbereitet werden. An unserem Standort in Thalfingen setzen wir bereits eine Anlage zum Betonrecycling ein. Hier werden bereits 6% der eingesetzten Gesteinskörnung durch rezykliertes Material gedeckt.

Um die Kreislaufwirtschaft zu fördern wollen wir in den nächsten Jahren an allen Standorten ein Rücknahmekonzept für Betonwaren etablieren.

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