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pflastersteine reinigen die Luft

Lösung für eine saubere Umwelt: p.a.b.-Technologie

Schadstoffe in der Luft zu reduzieren und festgelegte Grenzwerte zum Schutz der Gesundheit einzuhalten sind die Herausforderungen unserer Zeit. Schadstoffmessungen in Deutschland belegen das Problem. Viele Orte haben mit unsauberer Luft und der Einhaltung der Grenzwerte zu kämpfen. 

Die p.a.b.-Technologie ist ein zusätzlicher Baustein im Maßnahmenkatalog zur Luftreinhaltung. Betonprodukte, die mit dieser Funktionalität ausgestattet sind, reinigen die Luft. Wie das funktioniert? Indem schädliche Luftbestandteile in unschädliche Komponenten umgewandelt werden. 

Insbesondere in Großstädten und Ballungsgebieten stellt die Luftqualität ein Problem da. Neben Feinstaub sind vor allem Stickstoffoxide die relevantesten Schadstoffe. Stickstoffoxide entstehen vorwiegend bei Verbrennungsprozessen. Insbesondere Abgase von Fahrzeugen tragen zu einer Anreicherung in der Luft bei.  Stickstoffoxide sind gesundheitsschädlich. Sie erhöhen das Risiko von Atemwegsinfektionen und begünstigen chronische Bronchitis. Überdies gelten sie im Sommer als Auslöser für die Bildung von gesundheitsschädlichem Ozon in bodennahen Schichten. 

Funktionsweise - Die natürliche Photolyse als Vorbild

Nach dem Vorbild der Natur werden Luftschadstoffe mittels photokatalytischer Reaktion reduziert. Hierauf basiert die p.a.b-Technologie - auf der natürlichen Photolyse. Verbindungen werden durch Lichteinstrahlung, insbesondere durch energiereiche UV-Strahlung zersetzt. Durch die Nutzung eines Photokatalysators lässt sich der natürliche Ablauf der Photolyse beachtlich beschleunigen. 

Idee: Durch Zugabe von Photokatalysator-Partikeln in Betonprodukte wirken die Oberflächen ebenfalls als Photokatalysator. Sie sind in der Lage, Stickstoffoxide zu oxidieren und der Umgebungsluft zu entnehmen. Die Schadstoffmenge in der Luft wird reduziert. 

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Titandioxid als Photokatalysator

Eine Spezialform von Titandioxid wird als Photokatalysator eingesetzt. Die Partikel sind in dem Zement TioCem enthalten, der für den Vorsatz der Pflastersteine eingesetzt wird. Hierdurch erhalten die Produkte die photokatalytische Aktivität: Unter Einwirkung von Tageslicht lassen sich insbesondere Stickstoffmonoxid (NO) und Stickstoffdioxid (NO2) zu Nitrat (NO3-) oxidieren. Das wasserlösliche Nitrat wird bei Regen von der Oberfläche abgewaschen. Die Wirksamkeit der Photokatalyse bleibt für die Lebensdauer der Betonprodukte erhalten. Starke Verschmutzungen können die Aktivität allerdings reduzieren. Licht und Luft müssen mit der Oberfläche in Kontakt treten, um Wirksamkeit zu entfalten. Nach Reinigung der Flächen ist die photokatalytische Aktivität wieder voll gegeben. 

Einsatzbereiche und Produkte

Wo lohnt sich der Einsatz photokatalytischer Produkte? Besonders in der Nähe des Straßenverkehrs, also dort, wo die Schadstoffe entstehen und wo mit hohen Belastungen zu rechnen ist. Betonpflaster können in Gehwegen, Fahrbahnen und angrenzenden Plätzen und Höfen für eine bessere Luftqualität sorgen. 

Photokatalytisch aktive Produkte werden objektbezogen gefertigt. Jedes Format kann ohne Einschränkung mit dieser Funktionalität ausgestattet werden. Auch eine Kombination mit dem Oberflächenschutz b.c.s.-Technologie ist möglich. Die Gebrauchseigenschaften werden nicht beeinflusst. 

Gesicherte Qualität

Photokatalytisch aktive Produkte unterliegen einer strengen Qualitätskontrolle. Lithonplus nutzt das Qualitätslabel TX Active. Hierin sind sowohl für den Zement als auch für die Endprodukte strenge Standards definiert, anhand derer die photokatalytische Aktivität kontinuierlich überprüft wird. Alle Produkte werden auf diese Weise überprüft und die Ergebnisse in einem Prüfzertifikat dokumentiert. 

 


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